Die Stadt Nürnberg hat 1999 und 2001 in zwei Cross Border Leasin-Projekten U-Bahnen, Klärwerke und Kanalnetze an US-Investoren vermietet und von diesen dann zurückgemietet. Die Zinsen für das Mietgeschäft sollten über Renditen aus den Wertpapierdepots bei AIG gedeckt werden.
Die Stadt Nürnberg möchte nun schnellstmöglich aus diesen Verträgen aussteigen, nachdem die bisherigen Zahlungen die damaligen Einnahmen schon bei weitem überschritten haben. Welche Kosten jetzt für den Ausstieg aus solchen Verträgen noch entstehen ist noch nicht bekannt.
NN-Online >> Stadt besorgt
Viele Fragen stellen sich natürlich in diesem Zusammenhang:
- Darf eine Stadt städtisches Eigentum verspekulieren? Wenn es funktioniert ist er der Held, wenn es schief geht zahlt die Stadt, also die Steuerzahler, einfach?
- Auf einem Beitrag der Deutschen Welle hat der Stadtkämmerer auch zugegeben, dass er den Vertrag nicht ins Detail gelesen hat. Gerade bei solchen Beträgen etc. müsste man doch alles in Detail lesen und auch Verstehen und sonst einfach nicht seine Unterschrift darunter setzen.
- Wie geht es weiter?
- Muss jemand dafür gerade stehen?
- Was hätte man mit diesen Beträgen sonst noch in der Stadt bewirken können?
Was meint ihr dazu?
